Mit Beize wird unbehandeltes Holz gefärbt. Bei der Verarbeitung unbedingt Schutzhandschuhe tragen, damit die Haut nicht verfärbt wird. Beize zieht vollständig ins Holz ein und ist nicht filmbildend. Zum besseren Oberflächenschutz empfiehlt es sich, gebeizte Oberflächen mit einem Klarlack zu versiegeln. Anwendung nur auf Hölzern im Wohnbereich.
Biologische Abbaubarkeit
Abbau von gelösten organischen Substanzen durch Mikroorganismen
Biozide
Chemische Wirkstoffe, die das Holz vor Insekten-und Pilzbefall schützen und in allen Holzschutzmitteln enthalten sind. Eine kontrollierte Verwendung (�so wenig wie möglich � so viel wie nötig�) wird durch das ARGE Holzschutzmittel Zertifikat zertifizert. Diese Stoffe sind gegen die Zielorganismen (Pilze, Insekten) biologisch aktiv wirksam,. Verarbeitungshinweise sind deshalb unbedingt zu beachten. Alle Xyladecor Holzschutzmittel sind zertifiziert.
Blauer Engel
Der �Blaue Engel� ist das Zeichen des deutschen Bundesumweltministeriums, das besonders umweltfreundliche Produkte auszeichnet. Ausgezeichnet werden z. B. lösemittelarme Lasuren und Lacke. Wichtig: So genannte �Naturfarben" oder Wachse/Öle können grundsätzlich nicht mit dem Blauen Engel zertifiziert werden. Mit dem Blauen Engel zertifizierte Produkte enthalten nur Topfkonservierer.
Blockfestigkeit
Eigenschaft, die ein Ma� für die geringe Verklebungsneigung von Anstrichfilmen miteinander charakterisiert. Als blockfest bezeichnet man so weit ausgetrocknete Anstriche, dass sie nicht mehr miteinander verkleben, selbst wenn sie fest aufeinander gepresst werden. Wichtig vor allem für Fenster- und Türanstrichmittel.
Bläue
Holzverfärbender Pilz, der eine Blaufärbung des Holzes bewirkt. Befällt hauptsächlich Nadelholz und entwickelt sich bereits bei 20 % Holzfeuchtigkeit. Tritt in 2 Varianten auf: Anstrichbläue (Besiedlung des Anstrichfilms), Holzbläue (Wachstum am und im Holz)
Carnaubawachs ist ein pflanzliches Hartwachs und wesentlich härter als Bienenwachs. Wird aus den Blättern des südamerikanischen Carnaubastrauches gewonnen.
Auf der Holzoberfläche bilden Dickschicht-Lasuren einen gleichmä�igen, geschlossenen Film (deshalb filmbildend), ähnlich einem Lackfilm. Sie werden bevorzugt auf ma�haltigen Bauteilen und Konstruktionen wie Fenster und Türen eingesetzt.
Dünnschichtlasur
Dünnschicht-Lasuren bilden einen offenporigen, beizähnlichen Anstrich auf dem Holz, der die Holzstruktur besonders betont. Sie sind nur schwach filmbildend und eignen sich für die Bearbeitung von nicht-ma�haltigen Bauteilen wie Zäune, Pergolen oder Verkleidungen. Dünnschicht-Lasuren blättern praktisch nicht ab, und das Holz kann ohne grö�eren Aufwand nachbehandelt werden.
Wirkstoffe in Anstrichmitteln, die einem Befall des Anstrichfilms mit schädigenden Mikroorganismen entgegenwirken
Fungizide
Wirkstoffe, die Pilzbefall vorbeugen
Furnierholz
0,5 - 3 mm dünne Deckblätter, aus hochwertigem Holz, die auf Span- oder Tischlerplatten geleimt werden und somit eine (dünne) Echtholzoberfläche auf Möbeln darstellen. Optisch sehr schöne gleichmä�ige Effekte erzielbar. Die Oberfläche kann wie Massivholz behandelt werden (Ausnahme: Reparaturen). Sperrholzplatten werden aus kreuzweise verleimten Furnierblättern hergestellt.
Fäulnis
Ein Pilz, der die Zellen des Holzes unwiederbringlich zerstört (z. B. echter Hausschwamm, Blättlinge, Porlinge)
Grundierungen dringen ins Holz ein und transportieren die Wirkstoffe ins Holz. Zudem verringern sie die Saugfähigkeit des Holzes und bilden ein stabiles Fundament für Folgeanstriche.
Hartholz ist relativ pflegeleicht, sehr robust, dicker und schwerer als Weichholz. Es gibt sowohl einheimische Harthölzer -sind zumeist Laubhölzer - (z. B. Eiche, Robinie, Rotbuche, Ulme, Ahorn, Nussbaum) als auch exotische Harthölzer (z. B. Teak, Meranti, Bangkirai).
Hausschwamm
Holzzerstörende Pilzart. Das wei�e, watteartige Pilzgeflecht (Mycel) wächst auf der Oberfläche und im Holzinneren. Charakteristisch sind die grauen, im trockenen Zustand brüchigen Stränge (bis zu 1 cm dick). Bei fortgeschrittenem Befall werden rotbraune, wei�gerandete, fladenartige Fruchtkörper bis zu einem Durchmesser von 1 m gebildet. Gelegentlich können gelb gefärbte Zonen auftreten. Der Hausschwamm ist vorwiegend auf Nadelholz zu finden. Er benötigt eine Holzfeuchtigkeit von ca. 20 bis 30 %. Holzfreie Strecken werden über- oder durchwachsen (Mörtelfugen). Er kann in seinen Strängen Wasser leiten und daher auch auf trockenes Holz übergreifen.
Hirnholzflächen
Bezeichnung für Holzschnittkanten quer zur Holzfaser
Holz-Fachberatung
Für alle Fragen rund ums Thema Holzschutz und Holzpflege bietet Ihnen das Xyladecor Team eine Holz-Fachberatung unter der Tel.: +43(0)1 240 90 10-0.
Holzfarbe
Eine Holzfarbe bedeckt das Holz mit einem satten, deckenden Anstrich, wobei hier der gewählte Farbton sehr schön zur Geltung kommt.
Holzfeuchte
Auch getrocknetes Holz enthält einen Restanteil Wasser. Dieses im Holz enthaltene Wasser wird im Verhältnis zum Gewicht des trockenen Holzes in Gewichtsprozent angegeben.
Holzpflege- und -veredelungsmittel
Produkte ohne Wirkstoffe gegen Holzschädlinge, die die Holzoberfläche vor Schmutz, Staub oder Flecken schützen sowie als Pflegemittel eingesetzt werden oder zur dekorativen Farbgebung dienen.
Holzschutzlasuren
Produkte, meist farbig pigmentiert, die einen Schutz vor Wettereinflüssen bieten und die Holzmaserung sichtbar erscheinen lassen
Holzschutzmittel
Produkte zur Verhinderung oder zur Bekämpfung eines Befalls durch holzzerstörende Organismen oder die Holzqualität beeinträchtigende Organismen. Holzschutzmittel schützen nicht vor UV-Strahlung und benötigenn einen Überanstrich mit einer farbigen Lasur oder einer Farbe.
Tränkung des Holzes mit Wirkstoffen, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber holzzerstörenden und die Holzqualität beeinträchtigende Organismen zu verbessern
Produkte, die nach dem Trocknen einen geschlossenen Film bilden. Meist pigmentiert und deckend. Auch als Klarlack im Handel.
Lasur
Anstrichstoffe, die die Holzmaserung durchscheinen lassen und dem Holz ein natürliches Aussehen verleihen. Unterschieden werden wasserbasierte und lösemittelhaltige Lasuren. Siehe auch Dünnschicht- und Dickschicht-Lasuren.
Lösemittel
In Lösemitteln können z. B. Harze und andere Bindemittel gelöst werden, ohne diese chemisch zu verändern. Wasser, Alkohol und natürliche oder synthetische organische Verbindungen finden hierfür Verwendung. Lösemittel entweichen beim Trocknen eines Anstrichs.
Befasst sich mit den Wechselbeziehungen zwischen Organismen und ihrer Umwelt
Öle
Öle dringen tief ins Holz ein und bilden keine Schicht auf dem Holz. Zur Anwendung im Innenbereich, aber auch für Möbel aus Hartholz (z. B. Teak) und für Terrassenhölzer im Au�enbereich empfohlen, die dadurch Schutz und Pflege erhalten.
Altersschimmer, der antike Möbel besonders edel erscheinen lässt. Nur noch die harten Holzteile sind übrig. Wird oftmals künstlich erzeugt durch Ablaugen / Abbürsten, um Möbel wertvoller erscheinen zu lassen. Alle Harthölzer wie z. B. Teakholz in Freibewitterung entwickeln eine leicht gräuliche Patina und lassen sich durch spezielle Holz-Reiniger und Öle wieder auffrischen.
Pigmente
Pigmente sind feste, feine Teilchen, die für die Farbgebung in Lacken und Lasuren eingesetzt werden. Im Au�enbereich dienen sie au�erdem als UV-Schutz.
Pilze
Organismen, die sich durch Sporen vermehren und auf organische Nahrung z. B. Holz angewiesen sind.
Wenn lösemittelhaltige Produkte verarbeitet wurden, Pinsel mit Terpentinersatz oder Pinselreiniger reinigen. Für lösemittelarme/wasserbasierte Produkte genügt das Säubern der Pinsel mit warmem Wasser und Seife.
Man unterscheidet R(Risiko)-Sätze und S(Sicherheit)-Sätze. Materialen, die Risikopotenzial zeigen, sind mit so genannten R-Sätzen gekennzeichnet (z. B. R66 - �Wiederholter Kontakt kann zu rissiger und spröder Haut führen.�). Diesen R-Sätzen sind entsprechende S-Sätze zugeordnet, die Hinweise zum sicheren Umgang geben. (z. B. bei R66 u. a. die Sätze S2 - �Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen" und S24/25 - �Berührung mit Haut und Augen vermeiden").
Splintholz
Unter Splintholz versteht man die äu�ere Zone des Holzkörpers. Es handelt sich um junges Holz, das weniger dauerhaft ist als das Kernholz.
Das beige bis braun gefärbte Pilzgeflecht wächst nur im Holzinneren. Der Befall wird deswegen meist sehr spät erkannt. Die Fruchtkörper wachsen leisten- oder konsolenförmig aus Holzspalten. In frischem Zustand sind sie rötlich mit helleren Randzonen, später werden sie dunkelbraun bis schwärzlich. Auffallend sind die deutlich sichtbaren Lamellen.
Der Tannenblätterling ist vorwiegend an Nadelhölzern zu finden. Er bevorzugt sehr feuchtes Holz und ist daher an Bauteilen im Freien (Zäune, Masten, Balkone) besonders verbreitet. Die Blättlinge sind die häufigsten Pilze an Fenstern. Selbst längere Trockenperioden können sie in "Trockenstarre" überstehen.
Holz im Au�enbereich muss vor UV-Strahlen (Sonne) geschützt werden. UV-Strahlung zerstört das Lignin (den Klebstoff im Holz) und lässt es somit brüchig werden. Farb-Pigmente oder spezielle UV-Schutzmittel in Anstrichen schützen das Holz vor UV-Strahlen. Farblose Au�enanstriche sollten nur mit Produkten durchgeführt werden, die mit speziellem UV-Schutz ausgerüstet sind.
Starke Sonneneinstrahlung auf ungeschütztem Holz zerstört den Holzbestandteil Lignin. Holz im Freien erhält durch Auswaschen des zerstörten Lignins eine reliefartige, verwitterte, graue Oberfläche. In diesem Zustand ist Holz nicht mehr vor dem Eindringen von Wasser geschützt und begünstigt das Ansiedeln holzzerstörender Pilze.
Für staubdichte, offenporige Oberflächen. Macht Holz geschmeidig und beugt Rissen vor. Nutzt sich allerdings leicht ab und ist nicht härtend. Wachs lässt sich nicht mit wasserbasierten Mitteln überarbeiten. Nur zur Anwendung im Innenbereich geeignet.
Wassergefährdungsklasse
Substanzen und Zubereitungen werden auf ihre Eigenschaften, das Wasser nachhaltig zu ändern, überprüft und in Klassen eingeteilt.