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Dauerhafter Holzschutz � gegen was und wie?

Die meisten Hölzer besitzen keinen natürlichen Schutz gegen UV-Strahlen oder Holzschädlinge wie Bläue. Die wenigen Ausnahmen sind bei einer gro�flächigen Verbauung nicht ökonomisch. Deshalb muss Holz im Au�enbereich einen Schutzanstrich erhalten � insbesondere in bewitterter oder feuchtkühler Wetterlage.

Konstruktiver Holzschutz
Das sachgerechte Verbauen von Holz bezeichnet man als Konstruktiven Holzschutz. Er schützt das Holz vor dem Feind Nr. 1: Nässe. Konstruktiver Holzschutz fängt schon bei der Planung an. Die Auswahl geeigneter und beständiger Hölzer ist das A und O. Beim Bau sollten vollkommen waagerechte Flächen möglichst vermieden werden. Ein Anschrägen um mindestens 15 % lässt das Wasser ablaufen. Damit wird Staunässe vermieden. Freiliegende Hirnholzflächen sind die Witterungsschwachstellen jeder Konstruktion. Sie sollten deshalb unbedingt abgedeckt werden. Der Erdkontakt von Pfählen kann mit Metall-Stützen oder durch Einbetonierung vermieden werden. Fugen zwischen Holz und Glas dauerelastisch versiegeln. Mit weiten Dachüberständen erreichen Sie einen effektiven Schutz für Fassaden und Fenster.
Flächen, bei denen das regelmä�ige Feuchtwerden des Holzes unvermeidbar ist, sollten Sie entweder physikalisch (z. B. mit einer Dickschicht-Lasur) oder chemisch (mit einem entsprechenden Holzschutzmittel) behandeln.